Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern!
Jesus Christus -
von Menschen verworfen,
abgelehnt, ausgestoßen,
zum Tod verurteilt.
Man glaubte, ihn beseitigt zu haben.
Wie einen Stein,
der für den Bau nicht taugt.
Doch gerade diesen Stein
hat Gott zum Eckstein gemacht.
Auf ihm ruht eine neue Welt:
eine Welt der Liebe statt der Gewalt,
der Barmherzigkeit statt der Verurteilung,
der Versöhnung statt der Ausgrenzung.
Der Verworfene wird zum Tragenden.
Der Gekreuzigte
wird zum Zeichen der Hoffnung.
Jesus Christus ist der Eckstein.
An ihm können wir unser Leben ausrichten.
Auf seine Liebe können wir bauen.
Der verworfene Stein
Text: Matthäusevangelium 21, 42 - Einheitsübersetzung neu
42 Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen?
Gottes Wort ist Gute Nachricht für unser Leben
Jesus zitiert Worte aus Psalm 118: 'Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Das hat der Herr vollbracht, und es ist wunderbar in unseren Augen.'
Wir sehen dieses Bild vor uns: Auf einer modernen Baustelle liegt ein großer, perfekt behauener Stein - das ideale Fundament für ein Gebäude. Die Bauleute beachten ihn nicht. Sie sind mit anderen Materialien beschäftigt, messen, stapeln, tragen. Der Eckstein liegt da - unbeachtet, als wäre er nicht wichtig.
1. Der verworfene Stein
In der Baukunst der Antike war der Grundstein der erste und wichtigste Stein eines Bauwerks. Er bestimmte die Ausrichtung und trug die Last. Wenn Jesus dieses Bild gebraucht, sagt er: Ich bin dieser Stein. Und er spricht zu Menschen, die ihn ablehnen. Die religiösen Führer seiner Zeit sahen in ihm keinen Messias, keinen Fundamentgeber - eher einen Störfaktor in ihrem Bauplan.
2. Ablehnung damals und heute
Es ist leicht, den Kopf zu schütteln über jene, die Jesus verwarfen. Aber Hand aufs Herz: Legen nicht auch wir Gottes Wort manchmal beiseite, weil es nicht in unsere Pläne passt? Bauen wir nicht auch an unserem Leben, ohne zu prüfen, ob das Fundament trägt? Richten wir uns nicht oft nach dem Vordergründigen und übersehen das Wesentliche?
3. Gottes andere Logik
Das Besondere an diesem Eckstein ist: Er wird nicht von Menschen zum Fundament gemacht - er ist es, weil Gott ihn dazu bestimmt hat. Was Menschen als unbrauchbar abtun, macht Gott zum tragenden Mittelpunkt. Das Kreuz Jesu - Zeichen der Schwäche und Niederlage, zugleich Inbegriff der grenzenlosen Liebe Gottes - wird zum Fundament des Heils. So funktioniert Gottes Reich: Er stellt das auf den Kopf, was wir für Ordnung halten.
4. Der Blick ins Bild
Schauen wir noch einmal auf das Bild: Die Bauarbeiter sind beschäftigt, die Kräne drehen sich, der Beton wartet. Alles läuft, und der wichtigste Stein liegt still am Rand. Vielleicht ist das eine Einladung: innezuhalten und neu zu fragen: Was ist mein Fundament? Ist es Erfolg? Sicherheit? Mein eigener Plan? Oder ist es Christus - auch wenn er manchmal unbequem in meinem Lebensentwurf liegt?