Lebensquell "Christus"

Text: Johannesevangelium 7, 37–39 - Übersetzung: Hoffnung für alle

37 Am letzten Tag, dem Höhepunkt der Festwoche, trat Jesus wieder vor die Menschenmenge und rief laut: 'Wer Durst hat, der soll zu mir kommen und trinken! 38 Wer an mich glaubt, wird erfahren, was die Heilige Schrift sagt: Von seinem Inneren wird Leben spendendes Wasser ausgehen wie ein starker Strom.' 39 Damit meinte er den Heiligen Geist, den alle bekommen würden, die an Jesus glauben. Den Geist bekamen sie erst, nachdem Jesus in Gottes Herrlichkeit zurückgekehrt war.

Gottes Wort ist uns Orientierung

Durst Trinken
Durst Trinken

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Alle Menschen, ob sie es wissen oder nicht, dürsten nach Christus, dem Lebensquell. Sie sehnen sich nach dem, wie Christus ist, und nach dem, was Christus gibt. Christus ist Gott, der ewige Liebe und Güte, bedingungslose Barmherzigkeit und Vergebung, grenzenloses Einfühlen und Verstehen, unermessliche Sanftmut und Gewaltfreiheit, unbegrenzten Frieden, unerschöpfliche Freude, Glückseligkeit, Geborgenheit und Fülle des Lebens ist und gibt.

Christus gibt uns alles, was wir zum Leben wirklich brauchen.

Der Menschen Maßlosigkeit und Gier auf allen Ebenen haben zur Folge, dass die einen zu wenig, die anderen zu viel haben. Sie sind die Wurzeln für soziale Ungerechtigkeit, Hunger, Elend, Not, Hass, Streit, Feindschaft, Gewalt und Krieg.

'An Christus glauben' bedeutet für mich: auf IHN vertrauen, sich in IHN fallen lassen, von IHM lernen und das Gelernte umsetzen im alltäglichen Leben. So wird durch, mit und in Christus mein innerer Durst gestillt.

In seinem Brief an die Christinnen und Christen der griechischen Stadt Philippi (3, 7-8) schreibt Paulus: 'Seit ich Christus kenne, ist für mich alles wertlos, was ich früher für so wichtig gehalten habe. Denn das ist mir klar geworden: Gegenüber dem unvergleichlichen Gewinn, dass Jesus Christus mein Herr ist, hat alles andere seinen Wert verloren. Um seinetwillen habe ich das alles hinter mir gelassen; es ist für mich nur noch Dreck, wenn ich bloß Christus habe.'

Auf diese Paulusworte bezieht sich der Text eines der Lieder im Paulusoratorium von Siegfried Fietz.

Ich habe den Duft der Rosen geliebt;
ich liebte das rauschende Meer.
Ich habe mehr als alle gewollt;
verkaufte Purpur für blankes Gold.
Mein Terminplan war niemals leer.

Ich habe meine Trümpfe ausgespielt
und habe das Leben geliebt.
Ich habe nur an mich selbst gedacht
und habe die Zeit wie im Rausch verbracht
und genommen, was das Leben gibt.

Ich habe gesucht,
du hast mich gefunden
und hast mir mein Herz aufgetan.
Ich habe erkannt
dass mein Leben ein Trug war,
ein leerer, flüchtiger Wahn.
Ein leerer, flüchtiger Wahn.

Ja, ich danke dir, Jesus,
denn durch deine Liebe
fing mein Leben erst wirklich an.

Ich liebe den Duft der Rosen wie einst,
ich liebe das rauschende Meer.
Und habe ich früher alles gewollt,
dein Wort macht mich reicher als alles Gold.
Mein Herz ist nun nicht mehr leer.

Ich habe gesucht,
du hast mich gefunden
und hast mir mein Herz aufgetan.
Ich habe erkannt,
dass mein Leben ein Trug war,
ein leerer, flüchtiger Wahn.
Ein leerer, flüchtiger Wahn.

Ja, ich danke dir, Jesus,
denn durch deine Liebe
fing mein Leben erst wirklich an.

Text von Johannes Jourdan